Spezialseminar am letzten Juni-Wochenende 26. -28.6.2009

Das Honorar: 150,00 € , zuzügl. die Kosten für das Haus Werdenfels,
Waldweg 15 Eichhofen, 93152 Nittendorf, bei Regensburg für 18 Leute reserviert

Freitag 19.30 Einstieg in de Bau von Bildern und Szenen
Samstag vormittag Übungen und Spiele zum Ausdruck
Grundlagen zu Theaterpädagogik und Situationsaufstellung

nachmittags: Forum-Szenen in Kleingruppen erarbeiten
ca 17.30 Gegenseitiges Vorstellen der Szenen, Joker-Arbeit erleben

Sonntag vormittags; Theater probt in Wiederholungen, Übungen anleiten
Theorie des Theater der Unterdrückten, Veränderung ermöglichen
Letzte Szenen, Grenzen und Sicherheiten

ein alter Bericht, aber im Prinzip gültig:
http://home.arcor.de/letsch/ bewusst.htm
ein werdendes wiki aktuellerer Beiträge
http://forumtheater. wikispaces.com


Forumtheater und Gestaltpädagogik


Forumtheater ist die dialogische Form der Auseinandersetzung,
die durch Echtheit der Situationen und Szenen überzeugt:
Wir gestalten Bilder von Ärger, Druck, Machtkampf und lassen unser Publikum
mit Hilfe eines
Joker untersuchen, wo Unrecht geschieht, wo Recht wäre.

Die grundlegenden Methoden sind schnell erlernt und eingeübt,
die befreiende Praxis und der Umgang mit dem Publikum wächst dann.
Bilder und Statuen lassen wir uns immer aktuell von Teilnehmenden bauen,
eine
Forum-Szene entsteht in einer Kleingruppe mit ähnlicher Thematik.

Das Publikum sind zuerst die anderen Kleingruppen,
später können es auch grössere Versammlungen, KollegInnen,
Eltern und Geschwister, Gemeinden sein.

Kinder und Jugendliche mit anderen Denk- und Sprachhorizonten
können in der Ausdrucksarbeit mit Bildern angemessen zum Zuge kommen,
wenn wir ihnen den Raum dafür geben.

Die generativen Themen, also das, was sie aktuell beschäftigt und bedrängt,
werden von den Personen in die Gruppen und in andere Rollen übernommen und abstrahiert.
So können die Betroffenen empfinden, dass andere sie verstehen und wie andere an ihrer Stelle reagieren.
An verschiedenen
Tabus untersuchen wir unsere eigenen Mechanismen von Angst und Verdrängung,
um in bestärkender Weise auf die verschiedenen Wechselfälle des Lebens angemessen zu reagieren.

Das Erstaunliche dabei ist meist, wie viel wir bei den schwierigsten Themen zu lachen haben ...
Ein Wochenende zum Wohlfühlen, mit reichlich Theorie "für danach":

Simone Odierna/Fritz Letsch: Theater macht Politik. Forumtheater nach Augusto Boal.Ein Werkstattbuch 2006 ISBN 978-3-930830-38-1, 206 Seiten, Gautinger Protokolle 36 AG SPAK Bücher

Helmut Wiegand (Hg): Theater im Dialog: heiter, aufmüpfig und demokratisch: Deutsche und europäische Anwendungen des Theaters der Unterdrückten. Mit einem Beitrag von Augusto Boal. als Buch bei mir oder im ibidem-Verlag zu haben: http://www. theaterderunterdrueckten.de

Der ausführliche Hintergrund: http://home.arcor.de/letsch/ verwandt.htm
eine schon ältere Mailingliste: http://de.groups.yahoo.com/ group///boal-in-der-schule//