Ich selbst habe vor vielen Jahren und zuletzt wieder in meiner Gestaltausbildung die Supervision als äusserst hilfreich erlebt. In der Begleitung von beruflichen Gruppen - vor allem der Sozialen Arbeit - und in der Arbeit mit Führungskräften zur Teamentwicklung reichen die Methoden bis zum theatralen und aufstellenden Ausdruck.

Die gute Anleitung zeichnet sich nicht nur durch zuhören und reflektieren aus, sondern braucht auch Erweiterung in den Systemen der jeweiligen Arbeit bis zur Verantwortung im Unternehmen und in der Umwelt.

In der politischen Supervision haben wir im Umkreis von Rolf Schwendter in Grundlagen-Seminaren die Grundlinien nachgezogen, die in vielen Berufen regelmässig verloren gehen: Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufen, im Kontext internationaler Veränderungen und in der Grundfrage der Macht, Kehrseite der Verantwortung, die zu oft nur moralisch gesehen und damit zu wenig aktiv genutzt wird.

Der Unterschied zum Coaching liegt vor allem im Setting der Gruppen und des Kollegiums, für ein langfristiges Coaching finde ich gerne kleine zusammenpassende Gruppen, die sich mit der Zeit selbst gegenseitig begleiten können, wo ich dann den Gesamtprozess begleite.

Martin Buber

Ich und du - der Gestalt verbunden über Salomon Friedländer, Mynona / Alfred Kubin

Herausgeber des unveröffentlichten Nachlass von

Gustav Landauer

nach dessen Ermordung in der Niederschlagung der Räterepublik in München

Gestaltpolitik

Wenn sich Therapeuten nur die Problematiken ihrer KlientInnen anhören,
ohne selbst irgendwann etwas zur Veränderung der Themenfelder beizutragen ... was sind sie dann?

Die Begründer unserer Arbeits- und Denkweisen waren hochpolitische Menschen,
und es mag ja allerlei Gründe gehabt haben, dies zu anderen Zeiten zu verschweigen,
aber ich bin schon verwundert, wie lange ich gebraucht habe, dies für mich freizulegen.

Inzwischen sehe ich sehr viel klarer, wie Gestalt-Politik sein müsste: Weil ihr doch Menschen seid!

Weil du doch Mensch bist!

Anarchie als Grundlage der Selbstbestimmung der Einzelnen
Freie Vereinbarungen freier Menschen: Arbeit und
Grundeinkommen als Garantie der Menschenrechte
Selbstorganisation und gegenseitige Hilfe als neue Wirtschaftsgrundlagen
Gemeinwohl-Ökonomie gibt es längst, wächst überall wie Natur

Not-Wendende Ausstiege

Mein alter Freund Heikki Attila, ein stolzer Finne hoher Abstammung und Weisheit, sagte sinngemäß:
Die Hippies haben seit Jahrzehnten der Welt gezeigt, wie nachhaltiges Leben für alle möglich ist.
Aber kaum jemand der verwöhnten und süchtigen Bürger will wirklich hinschauen.
Er reist durch die Länder der Welt und lässt sich einladen, mit allen Bürgern in den Stadtteilen den Müll zu beseitigen, um neu zu beginnen:

Neu beginnen

Zuerst mit klarer Kritik, wie sie auch jede Zukunftswerkstatt braucht

Kritik der billigen Ware: Billige Menschen?
Kritik an der Billig-Vergabe der Kommunen und Länder: Kriterien der Nachhaltigkeit kommen allmählich in Gesetze
Kritik am faulen Lebensstil der Hektik: Kommunikationen betrachten und reinigen

Dann mit den Utopien, die nicht nur romantisch sind

natürlich bestehen unsere Träume aus unserer Geschichte, und je bewusster sie ist, desto klarer die offenen Wünsche
dann finden sich gemeinschaftliche Anliegen und die Grenzen der Verwirklichung von selbst wieder ein

Und wie anfangen?

Mit klaren Vereinbarungen, mit guten Freunden, mit neuen Menschen passender Eigenschaften und Qualitäten, die wir suchen gehen



Weitere Ausarbeitung auf eineweltnetz.org/gestalt-supervision

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